Stefanie Zweig – Die Kinder der Rothschildallee

Vermeintlich als Buch von Stefan Zweig gekauft, entpuppte sich dieses Buch als wahrscheinlich sehr persönliche aber eben doch authentische Schilderung des Lebens einer jüdischen Familie in der Zeit von 1932 bis 1938.

Drei Generationen leben eng zusammen und müssen erleben, wie ihre Welt in Scherben zerbricht. Die, die Sohn bzw. Bruder im ersten Weltkrieg verloren haben, die deutsche Tugend und Disziplin als konstituierend für ihre Leben gehalten haben, müssen erfahren, wie sie auf einmal nicht mehr dazugehören, schlimmer noch, beliebligem Unrecht unterworfen und fortan im Frankfurt am Main ihrer Zeit unerwünscht sind.

Die Erzählung endet mit der Auswanderung der Mehrheit der Romanfiguren. Am Ende bleiben fast nur noch die Großeltern in Frankfurt zurück.

Ein detailreiches Zeitzeugnis.

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