Im Klappentext wird Luciano De Crescenzos Liebe zur Philosophie hervorgehoben. Sicher ist er um sein Wissen ber italienische Philosophiegeschichte – in diesem Band besonders Philosophen der Renaissance – zu beneiden, nicht aber für die Art und Weise, wie er sie “zum besten” gibt.
Er zeigt viel von seinem Wissen, indem er dies anreißt und jenes bespöttelt, ohne dem Leser je soviel mitzuteilen, darüber hinterher selbst mitreden könnte. Das ist Sophismus, keine Philosophie.
Am schlimmsten sind seine “A propos”-Abschnitte, in denen er sich der freien Assoziation zu den Namen ausgewählter Philosophen versteigt. Damit könnte er als Lehrer nicht einmal in der Mittelstufe Begeisterung ernten.