John Steinbeck – Of Mice and Men
Sunday, September 25th, 2005
Düsteres Bild der Zwischenmenschlichkeit: Die Personen bestehen fast nur aus Wanderarbeitern, rastlosen Menschen, die nirgends zuhause sind, es nirgends länger als ein paar Wochen aushalten und keine realistische Aussicht darauf haben, dass sich das einmal ändern wird.
Wenn sie miteinander sprechen, was selten genug vorkommt, dann sprechen sie häufig von ihren Träumen und Nöten, ohne einander zuzuhören – sie reden aneinander vorbei.
Interessant für die Magisterarbeit: Die Dialoge sind ausschließlich in US-amerikanischem Slang gehalten. Verneinungen treten, ähnlich wie im Pidgin häufig als doppelte Verneinungen auf. Beispiele aus der Reclam Fremdsprachentexte-Ausgabe, Stuttgart 1989:
- We wouldn’t ask nobody if we could. (S. 80)
- We ain’t got nothing to say to you at all (S. 101)
- I thought I tol’ you not to tell nobody about that. (S. 105)
Ganz anders als Tortilla Flat. Zuviel Stoff, um in ein paar Zeilen zusammengefaßt werden zu können.
Aufsatzsammlung zu Lockes “Essay”. Vor allem die Einleitung von Thiel und der Aufsatz von Specht “Über angeborene Ideen bei Locke” sind in das entsprechende Kapitel der Magisterarbeit eingegangen.
Mersch gliedert seine Einführung in drei Teile: Im ersten Teil erläutert er an Ecos Roman “Der Name der Rose” grundlegende Ideen der Semiotik. Das liest sich flüssig und macht Lust, den Roman gleich nochmal zu lesen. Im zweiten Teil folgt dann – etwas trockener aber trotzdem gut zu lesen – semiotische Theorie. Im dritten Teil wird dann “Das Foucaultsche Pendel ” ähnlich wie im ersten Kapitel erläutert.
Dreyfus hat als Professor für Philosophie mit 10 jähriger Lehrtätigkeit am MIT die Künstliche Intelligenz der 1950er und 60er Jahre untersucht – also die ihre erste Hochzeit – und ihre erste große Kriese lediglich aus erkenntnistheoretischen Argumenten heraus vorhergesagt.