Arthur Miller – Death of a Salesman
Saturday, September 29th, 2012Auf Empfehlung von “Dr. Bilet aus der Zentrale” ist dieses Theaterstück auf meinem Kindle gelandet.
Miller schreibt über den amerikanischen Traum von wirtschaftlichem Erfolg, vom Erfolg der Familie, insbes. der Kinder und seinem Scheitern. Willy, der Protagonist und Handlungsreisende, ist krankhaft ehrgeizig und kompetetiv. Seine Kinder Biff und Happy liebt er über alles und will sie beeindrucken, obwohl sein Geschäft nicht so gut läuft, wie er selbst gerne glauben würde.
Nur um den Schein seines Erfolgs aufrecht zu erhalten leht er Jobangebote ab, auch dann noch, als er selbst bereits keinen Job mehr hat.
Am Anfang wie am Ende steht er vor dem Scherbenhaufen seines Lebens, das eigentlich ein Erfolg hätte sein können, wenn er es nicht mit Borniertheit und seinem Ehrgeiz für sich und seine Familie zu einem ständigen Wettlauf gemacht hätte, bei dem schließlich alle verloren haben. Der Unterschied ist, dass er am Ende der Handlung – nur 24 Stunden nach ihrem Beginn – diesen Scherbenhaufen selbst sieht und im Suizid den Ausweg sucht.